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„Flash-Sales“ halten die worKA auf Trab

Drei Mal im Jahr bietet L’Oréal in seinem „Friends & Family-Shop“ einen sogenannten „Flash-Sale“ an. Unter dem Motto „no waste“ („kein Müll“) können Mitarbeiter*innen und Kooperationspartner innerhalb von drei Tagen Produkte zu vergünstigten Preisen bestellen, die als Retouren zurückkamen, aus dem Sortiment genommen wurden oder nicht verkäuflich waren.

Für das Inklusionsunternehmen worKA bedeutet der „Flash-Sale“ Arbeit auf Hochtouren. Denn neben dem üblichen Personalverkauf und der Retourenbearbeitung für den Kosmetikkonzern gilt es nun, innerhalb von sechs Wochen 16.000 Bestellungen mit bis zu 180.000 Produkten zu bearbeiten. 30 Mitarbeiter*innen der worKA sind damit beschäftigt, die Bestellungen zu scannen, die Produkte für jede einzelne Bestellung zusammenzustellen, zu verpacken und versandfertig zu machen. Acht der 30 Mitarbeiter*innen sind Ukrainer*innen, die im Rahmen eines Deutschkurses ihr Praktikum bei der worKA machen, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Kooperationspartner ist der Verein Debüt- transkulturelle Bildung, Beratung und Begegnung.

Zwischen den „Flash-Sales“ werden die dafür vorgesehenen Produkte angeliefert und bei der worKA eingelagert. Dafür hat die worKA eine zweite Halle mit 1000 qm in unmittelbarer Nachbarschaft zur Halle im Karlspark in Knielingen angemietet. Neben der Bearbeitung der „Flash-Sales“ bietet die Halle zusätzlich Platz für den Betriebsrat der worKA sowie für die Arbeitsgruppe „Digitale Archivierung“.