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worKA Gastronomie fusioniert mit Joël’s Cantina

„Damit wird die Gastronomie der worKA zu einem starken und vielseitigen Standbein des Lebenshilfeunternehmens mit einer enormen Strahlkraft nach außen", sagt worKA-Geschäftsführer Michael Auen. Mit der Übernahme von Joël‘s Cantina werden dann 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gastrobereich der worKA tätig sein, 60 Prozent mit Handicap.

Joël’s Cantina betreibt bislang zwei Kantinen in der Bundesagentur für Arbeit in der Brauerstraße in Karlsruhe und beim Unternehmen Flowserve Flow Control in Ettlingen. Dort kochen inklusive Küchenteams für die Belegschaften beider Unternehmen, außerdem für das Bildungszentrum Schloss Rotenfels in Gaggenau, das Heisenberggymnasium in Ettlingen und das Unternehmen Vivavis sowie für den Karlsruher Standort der Bundesanstalt für Wasserbau. „Das Dienstleistungsangebot für diese Kunden bleibt durch den Wechsel zur worKA unverändert und in gleichbleibender Qualität bestehen“, versichert Joël Stroh. Schließlich verbänden beide Unternehmen die gleichen Prinzipien der Gemeinschaftsverpflegung in Hinblick auf schmackhafte und gesunde Ernährung. Die Verwendung von frischen und saisonalen Produkten regionaler Erzeuger seien dabei gesetzt.

Die worKA gGmbH betreibt seit 2014 die Kantine im Landratsamt, es folgten die Übernahme der KarlsKantine im städtischen Rathaus sowie der Kantinen bei der
ZG Raiffeisen und bei der Unfallkasse Baden-Württemberg. Caterings für Veranstaltungen ergänzen das Portfolio. Angefangen hatte die worKA, damals noch unter dem Namen BZKA, mit der Gemeinschaftsverpflegung in Schulmensen. Bis heute verköstigt die worKA Schüler und Lehrer im Schulzentrum Stutensee. Die Eröffnung des EXO - der Gastronomie im Zoologischen Stadtgarten im Frühjahr dieses Jahres war bereits ein weiterer Meilenstein in der Gastro-Entwicklung der worKA.

„Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, der Inklusionsbetriebe finanziell fördert, begrüßt es sehr, dass die erfolgreiche Arbeit von Joel’s Cantina nun mit einem starken Partner, der worKA gGmbH, fortgesetzt wird“, kommentiert  Karl-Friedrich Ernst, Dezernent des Integrationsamtes beim KVJS, das Zusammengehen der beiden Inklusionsbetriebe. „Mit der worKA verbindet uns eine jahrelange sehr gute Zusammenarbeit und wir schätzen ihre hohe Kompetenz bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung,“ so Ernst.